Amalgam

Amalgamsanierung

  • Entfernung aller Amalgamfüllungen. Man beachte auch versteckte Füllungen z.B. unter Kronen und Brücken.
  • Schwangere und stillende Frauen sollten keine Amalgamsanierung durchführen!
  • Vor und auch nach der Amalgamsanierung sollte freiwerdendes Quecksilber durch das Spurenelement Selen inaktiviert werden. Selen kann vom Körper nicht gebildet werden und muss über besondere Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.
  • Bei niedrigen Zinkwerten im Blut sollten Zinkprodukte zugeführt werden.
  • Um die schädigende Wirkung durch sog. freie Radikale zu begrenzen, sollten Antioxidantien zusätzlich verabreicht werden. Am besten geeignet sind Vitamin C, Vitamin E und Vitamin D.
  • Eine Ausleitungstherapie mit DMPS (Na-Dimercaptopropansulfonsäure), wie sie für chronische Vergiftungen mit Quecksilber und Blei empfohlen wird, ist bei einer Amalgamsanierung wegen erheblicher Nebenwirkungen umstritten und sollte, wenn überhaupt, nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

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