Composite
Composites werden vom Zahnarzt seit
vielen Jahren für Füllungen im Frontzahngebiet
verwendet.
Damit können kleinere Defekte der Schneidezähne
repariert werden. Diese Füllungen sehen aus wie natürliche
Zahnhartsubstanz und werden in der Regel von den gesetzlichen
Krankenkassen im Frontzahngebiet auch bezahlt. Jedoch waren
die Composites für die Versorgung größerer
Defekte der stark belasteten Mahlzähne im Seitenzahnbereich
lange Zeit ungeeignet.
Weiterentwicklungen haben in den letzten Jahren mikrogefüllte Composites und neue Befestigungs-methoden hervorgebracht, welche diese Füllungen zu einer echten Amalgam-Alternative bei kleinen bis mittelgroßen Defekten im Seitenzahnbereich machen. Es bleibt jedoch die Gefahr der Randspaltbildung, und die sorgfältige Verarbeitung durch den Zahnarzt erfordert etwa die dreifache Zeit wie eine Amalgamfüllung. Deshalb sind derart hochwertige Füllungen neben der Kassenleistung i.d.R. zuzahlungspflichtig. Die Problematik der biologischen Verträglichkeit von Composites und deren Befestigungsmethoden kann aufgrund der unterschiedlichen Werkstoffe und der fehlenden Langzeiterfahrung noch nicht abschließend beurteilt werden.
| Alte Amalgamfüllungen |
Präparation der Zähne
|
Neue Composite-Füllungen
|